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Gedanken über den Prozess, das Handeln und das Sein.

Aus meiner Bachelor Arbeit, 30. Juli 2018 - Titel: Transformative Muttersprache!

"Das Hadern zwischen der Kunst, dem verstanden werden und mir." – Anna Clarks Wenn ich von “prozesshaft” spreche, dann meine ich ein Gefühl, eine Situation, die genau genommen eine Gegebenheit benennt, eine Zeit lang existiert und somit als Fundament, einen Ausgangspunkt für das weitere Handeln darstellt. In der künstlerischen Arbeit stehe ich immer wieder in Wechselwirkung zwischen mir, der Welt (dem Universum; als Sinnbild für eine unerreichbare Weite), zwischen gesellschaftlichen Vorstellungen, Konditionen, Zwängen und meiner inneren Haltung. Störungen manifestieren sich zu einem Sinnbild, um stetiges Wachstum zu erlauben.


PROTEST:

Ich hadere zwischen dem Verstanden werden und dem Befriedigen der äußeren Welt. Ich protestiere mit Störungen und Empörungen und muss mit dem Echo auf der persönlichen Ebene leben. Inwiefern werden Störungen innerhalb meiner künstlerischen Arbeit und meinem Leben zu einem essenziellen Bestandteil meines Selbst und für andere?



Warum ich wissen sollte, wer ich bin, wenn ich künstlerisch mit anderen Menschen arbeiten und verstanden werden will, liegt auf der Hand. Wenn ich mich selber nicht kenne, dann kann ich meinem Gegenüber auch nicht vermitteln, was ich möchte und das schafft Verunsicherung. Ich kann nicht für mich einstehen und habe Schwierigkeiten mich zu entscheiden und Verantwortung für mein Handeln zu übernehmen. In der Arbeit mit Menschen ist es gerade wichtig eine klare Position zu beziehen und hinter den Sachen zu stehen, die man macht. Doch nur davon zu reden, dass man sich kennt, ändert nichts an der Sache, dass man es vielleicht nicht tut. Sich kennenzulernen erfordert Mut und den Willen sich kritisch mit Themen auseinander zu setzen und zu hinterfragen.

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