unartig.harburg
2.0 - ungesagtes

"Wir wollen was verändern, aufdecken und Einblicke

in Welten geben, um Vorurteile aufzulösen.

Wir verstehen uns als Schnittstelle von Kultur

und Subkultur, von Jung und Alt, geben

Raum, stellen Fragen und begleiten." So steht es in der ersten Ausgabe von unartig.harburg. Und auch die zweite Ausgabe "ungesagtes" überzeugt wieder mit knackigen Bildern und provokantem Inhalt.
 

Ungesagt, für mich behalten, einfach nicht zu Wort gekommen, mich nicht getraut, nicht erlaubt, zu leise, nicht wichtig, zu ängstlich, nicht korrekt genug, falsch geschrieben! Gibt es bei uns nicht! Wir haben Ungesagtem einen Platz gegeben, ausgesprochen und gesagt zu werden: leidenschaftlich, laut oder leise, aber auf jeden Fall nicht zu überhören.

unartig.harburg ist ein Magazin, das von jungen Menschen aus und um Harburg kreiert wird. Uns geht es um das Wir! Gemeinsam tasten wir uns an Themen he- ran, diskutieren, kauen, verdauen und verwandeln sie. Wir wollen das, was im Verborgenen lag, sichtbar machen, Licht ins Dunkel bringen, mit dem Finger drauf zeigen, damit hingeschaut wird. Wir wollen es in den Raum stellen, um in einen ernsthaften Diskurs zu gehen. Denn wir scheuen uns nicht uns zu positionieren, uns zu stellen, zu unseren Worten zu stehen, sie transparent zu machen. Denn nur wenn wir in einen Dialog gehen, können wir einen Weg finden gut miteinander zu leben.

So unterschiedlich und divers jeder Artikel, Beitrag, Illustration, Bild in diesem Magazin ist, so unterschiedlich sind auch unsere Autor:innen, Künstler:innen, die dazu beigetragen haben, diese zweite Ausgabe von unartig zu kreieren. Wir sind stolz, sagen zu können, dass dieses Mal an dieser Ausgabe über 60 Personen mitgeschrieben, geredet und entschieden haben. Auch in diesen Zeiten sind wir uns zwar mit Abstand, aber immer auf Augenhöhe begegnet. Sachen, die uns geschickt wurden, haben wir nicht einfach so stehen lassen. Vier Monate lang waren wir mit Menschen im Kontakt, die sich getraut haben, das Ungesagte zu sagen. Wir sprechen über: Gleichheit, Identität, Utopie, Liebe, Lokales, Sprache, Gesundheit, Körper und eigentlich noch so viel mehr.

Wir wünschen jedem:r Einzelnen eine ganz besondere, vielleicht auch manchmal utopische Reise durch unser »ZINE«. Tauch ein, lass los und genieß mit uns die- se Freude, die Tränen, die Empörung dieser Ausgabe.

Die zweite Ausgabe (Ungesagtes) sprudelt vor Statements, Wünschen, Selbstwertgefühl und Empowerment, von Ausgesprochenem, was schon lange unter dem Teppich vergrabenen. Von leisen, zerbrechlichen und fast transparenten Worten sowie von Lauten, großen und belastenden Sätzen, Momenten und Gefühlen. – Schließe deine Schublade und lerne Neues kennen, tauche ein in Radiergummiartikel, Superheld:innen und poetische Tiefen. Greife mit uns zu den Sternen, schieben wir den Dunst der miesen Laune zur Seite. Wir, und damit meinen wie alle, die nun unartig waren und sind, wünschen viel Spaß, Mut und Erfahrung beim Lesen.

Warum?
Wir sehen Potential in der Diversität und Kreativität

der unterschiedlichen Kulturen, Meinungen und den

sozialen Strukturen. Wir schaffen Begegnungen, treten mit Menschen in Kontakt und geben denen eine

Stimme, die sonst nicht gehört werden. Wir begleiten

und stellen Fragen. Wir wollen Brücken bauen, um

mehr Verständnis für jede/n Einzelne/n zu bekommen.

Die kulturelle Bildung fördert Entwicklungsprozesse

und die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen

durch politische, gesellschaftliche und künstlerische

Auseinandersetzungen. Wir bieten eine kreative Plattform um diese Themen sinnlich begreifbar zu machen. Wir setzen auf Chancengleichheit, Integrations- und Inklusionsmöglichkeiten.
 

Team:

Wir verstehen uns als Pionier:innen und Weltenformer:

innen. Gibt es keinen Platz für uns, so werden

wir uns diesen nehmen oder erschaffen, um diesen

dann mit Anders-/Gleichgesinnten wie auch *unARTIGen

teilen zu können. Um gemeinsam zu wachsen

und immer weiter Neues zu erschaffen. Wir sehen

Potenzial in jedem Menschen und glauben, dass über

die KUNST die spannendsten Begegnungen, Geschichten, Fragen und Wirklichkeiten entstehen können. Wir greifen unter die Arme, machen Unsichtbares sichtbar und kreieren einen Raum für alle.

Vielen Dank an die Förder*innen von den lokalen Partnerschaften für Demokratie Harburg des Bezirksamtes Harburg im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« des Bundes- ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: für die großartige Unterstützung, die nächtlichen Gespräche und Streitereien. Vielen Dank an die großzügige Spende von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und die Anzeigen Kund:innen »HinZimmer«

unartig.harburg
Magazin - 67 Seiten

Von jungen Menschen für alle die sich jung fühlen.


https://unartig-mag.tumblr.com/

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Zielgruppe:

Unser Magazin ist von jungen Menschen für

alle, die sich jung fühlen. Es findet ein Austausch

zwischen den Generationen und Kulturen statt.

- Junge Menschen, die sich in Wort und Schrift auf
verschiedenen Sprachen äußern wollen

- Junge Künstler:innen verschiedener Herkünfte, die

ihre Perspektive auf ihr Leben in Hamburg / Harburg transparent machen und sich mit anderen Künstler:innen verbinden wollen

- Interessierte Menschen, die sich schon immer gefragt haben, was die Jugend in Harburg beschäftigt

und im Magazin Antworten auf ihre Fragen finden.

Gefördert von:
 

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